Digitale Podiumsdiskussion

am 22.09.22, von 17-20 Uhr

 

Das Thema Diskriminierung wird in vielen Schulen immer noch wenig besprochen. Dabei sind Benachteiligungen, Ausgrenzungen und Würdeverletzungen im Schulalltag für viele Schüler*innen Realität. Doch wie kann im Klassenzimmer ein Thema angesprochen und bearbeitet werden, das alle Schüler*innen unterschiedlich betrifft, oft mit Berührungsängsten verbunden ist und von vielen als Tabuthema empfunden wird? Wie kann Diskriminierung thematisiert, Empowerment gefördert und Partizipation gleichzeitig gestärkt werden? Mit der digitalen Podiumsdiskussion wollen wir uns genau dieser Thematik widmen: Wie spreche ich mit Schüler*innen über Diskriminierung?
Der Begriff Diskriminierung fasst eine Vielzahl von Diskriminierungsmerkmalen zusammen, die sich oftmals wechselseitig verstärken. Daher laden wir Referent*innen ein, die sich mit unterschiedlichen Diskriminierungsmerkmalen schwerpunktmäßig beschäftigen. Um auch Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen die Teilnahme zu ermöglichen, wird die Veranstaltung von Gebärdendolmetscher*innen simultan übersetzt. Vor allem möchten wir (angehende) Lehrkräfte und pädagogisches Personal mit unserer Veranstaltung ansprechen, wobei auch alle anderen Interessierten herzlich willkommen sind.

Für die Podiumsdiskussion konnten wir gewinnen:

Referent*innen
  • Tebogo Niminde-Dundadengar, Autorin und Mitbegründerin von Tebalou, einem Onlineshop, der Spielwaren für Kinder in einer diversen Gesellschaft anbietet
  • Nicole Schweiß & Christina Schreck sind Freundinnen, die gleichzeitig Lehrerinnen und Kolleginnen sind und in ihrem Podcast „Kleine Pause. Begegnungen in der Teeküche“ dazu einladen nach- und mitzudenken.
  • Sannik Ben Dehler, u.a. Autor des Buchs „Scham umarmen. Wie mit Privilegien und Diskriminierungen umgehen?“, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Systemischer Therapeut (i.A), Pronomen (-)
  • Lina Lachmann, Referentin für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik und Beraterin mit dem Schwerpunkt „Antidiskriminierungsberatung“
Dokumentation
Moderation
  • Hajdi Barz, Geschäftsführerin des RomaniPhen e. V. und langjähriges Mitglied der IniRromnja. Außerdem publiziert sie zu den Themen Rassismus gegen Sinti*zze und Rom*nja, Empowerment und rassismuskritische Didaktik und Standards.

 

Alle Teilnehmenden laden wir dazu ein, uns im Voraus Fragen und Erlebnisse in Bezug auf das Thema zu schicken. Ausgewählte Einsendungen wollen wir anonymisiert mit den Referent*innen bei der Podiumsdiskussion besprechen.

Fragen & Erfahrungsberichte

3 + 1 =

Geplanter Ablauf 17:00-20:00 Uhr:

16:45 Uhr  –  Einlass & Technikcheck

17:00 Uhr  –  Begrüßung & Vorstellungsrunde

17:15 Uhr   –  Impulsvorträge der  Referent*innen & Diskussion

18:30 Uhr   –  kurze Pause

18:45 Uhr  –  Breakoutsessions & Arbeit in Kleingruppen mit den Referent*innen

19:30 Uhr  –  Zusammenführung der Ergebnisse & Abschlussdiskussion im Plenum

20:00 Uhr  –  Ende

 

Da wir nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen für die Breakout Sessions haben, bitten wir Sie*euch um eine Anmeldung.

Leider ist die maximale Anzahl an Teilnehmenden erreicht. Schreibe Sie uns bitte eine E-Mail an dks@degede.de, dann nehmen wir Sie gerne auf die Warteliste auf und melden uns, wenn Plätze kurzfristig frei werden. Herzliche Grüße das DkS-Team

 

Ansprechpersonen

Diskriminierungskritische Schulentwicklung
E-Mail: dks@degede.de

Annika Schramm & Mytree Delfs
annika.schramm@degde.de
mytree.delfs@degede.de

 

Veranstalterin

Die Veranstaltung wird organisiert vom DeGeDe Teilbereich Diskriminierungskritische Schulentwicklung im Rahmen des „Kompetenznetzwerks – Demokratiebildung im Jugendalter“. Das „Kompetenznetzwerk – Demokratiebildung im Jugendalter“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und stärkt die schulische und außerschulische Praxis bei der Umsetzung von kooperativer und partizipativer Demokratiebildung sowie den Ausbau und die Verstetigung von Kooperationen im Bereich Demokratiebildung von schulischen und außerschulischen Akteur*innen.