Nachhaltige Demokratiebildung gelingt nur, wenn auch Machtverhältnisse und strukturelle Barrieren kritisch in den Blick genommen werden. Dafür braucht es Räume, in denen junge Menschen demokratische Prozesse aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen können. Demokratie lässt sich nicht allein theoretisch vermitteln, sie muss erlebt und im Alltag eingeübt werden. Pädagogische Ansätze, die diesen Weg einschlagen, brauchen eine kontinuierliche Reflexion und Anpassung an gesellschaftliche Ungleichheiten. Lehrkräfte und pädagogisches Personal müssen dafür keine völlig neuen Kompetenzen erwerben, sondern ihre bestehenden professionellen Haltungen um eine diskriminierungskritische Perspektive erweitern.

Unsere Materialien sollen Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Multiplikator*innen und Schüler*innen dabei unterstützen, Diskriminierung im Schulkontext zu erkennen, zu thematisieren sowie Veränderungen anzustoßen und nachhaltig zu gestalten.

Diskriminierungskritischer Klassenrat

Abgebildet ist das Cover des Diskriminierungskritschen Klassenrats. Unter dem Titel sind Illustrationen von vier Teenagern abgebildet. Links steht ein Mädchen in Latzhose über einem roten Pullover. Sie trägt Kopftuch und einen Buckethat. Rechts daneben ist eine Person mit locker sitzender Kleidung und kurzen Haaren. Die Person hat die vordere Strähne blau gefärbt. Daneben ist ein Schwarzes Mädchen. Sie hat ihre Haare in zwei Spacebuns. Ihre Kleidung ist sportlich und sie trägt eine Beinprothese. Am Rechten Rand steht ein Junge mit dunklen Locken. Er trägt eine weite Jacke und Jeans.Der diskriminierungskritische Klassenrat ist eine Broschüre für Schüler*innen und Multiplikator*innen, um den Klassenrat diversitätssensibel zu gestalten und anzufangen, sich mit Diskriminierungskritik auseinanderzusetzen. RiseUp!, eine Gruppe von 4 Schüler*innen, begleitet die Leser*innen anhand von vielen Praxistipps, individuellen Geschichten und Denkanstößen durch das Heft. Es werden Perspektivwechsel angeboten sowie Räume zum Aushandeln, Besprechen und gemeinsamen Üben und Lernen. Am Ende lädt ein Glossar zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit diskriminierungskritischen Themenbereichen ein. Zahlreiche Begriffe im Glossar verlinken mit QR-Codes zu ergänzenden Videos.

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Praxistipp-Karten

Abgebildet ist das Cover der Praxistipp-Karten. Der Titel 'Praxistipp-Karten zum diskriminierungskritischen Klassenrat' ist zentral abgedruckt. Unter dem Titel sind Illustrationen von vier Teenagern abgebildet. Links steht ein Mädchen in Latzhose über einem roten Pullover. Sie trägt Kopftuch und einen Buckethat. Rechts daneben ist eine Person mit locker sitzender Kleidung und kurzen Haaren. Die Person hat die vordere Strähne blau gefärbt. Daneben ist ein Schwarzes Mädchen. Sie hat ihre Haare in zwei Spacebuns. Ihre Kleidung ist sportlich. Am Rechten Rand steht ein Junge mit dunklen Locken. Er trägt eine weite Jacke und Jeans.Die Praxistipp-Karten sind eine Ergänzung zu unserem Magazin Diskriminierungskritischer Klassenrat. Sie bieten in kompaktem A6-Format diskriminierungskritische Themen für die Klassenratsagenda und dienen als niedrigschwelligeres Angebot, um den Dialog über diskriminierungskritische Themen anzuregen und zu erleichtern. Auf der Vorderseite der Karten stehen immer ein diskriminierungskritisches Thema, ein kleiner Text oder eine Abbildung, die als Gesprächsanlass genutzt werden können. Auf der Rückseite gibt eine kurze Erklärung und einen Praxistipp, wie im Klassenrat darüber gesprochen werden kann.

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Praxistipp-Karten in Einfacher Sprache

Die Praxistipp-Karten in Einfacher Sprache ergänzen unser Magazin Diskriminierungskritischer Klassenrat und bereiten zentrale Themen in leicht verständlicher Sprache auf. Durch den Einsatz Einfacher Sprache und ein reduziertes, sachliches Design sind die Karten besonders gut für Schüler*innen in Willkommensklassen sowie für weitere Zielgruppen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf geeignet.

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Reflexionsheft

Das Reflexionsheft unterstützt dabei, sich mit Machtverhältnissen, Privilegien und sozialer Ungleichheit im Schulkontext auseinanderzusetzen. Es ist ein praxisnahes Werkzeug für alle, die Diskriminierung erkennen, reflektieren und aktiv entgegenwirken wollen. Das Heft ist modular aufgebaut und umfasst vier Themenfelder: Grundlagen zu Diskriminierung und Diskriminierungsschutz, Selbstreflexion, Gestaltung diskriminierungssensibler Lernräume sowie der Umgang mit diskriminierenden Situationen. Mit theoretischem Input, praxisnahen Übungen und Reflexionsfragen regt das Heft zu nachhaltigem Lernen und einer kritischen Auseinandersetzung an und bietet die Möglichkeit, individuell zu starten. 

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Praxisbericht - Diskriminierungskritische Schulentwicklung an zwei Berliner Projektschulen

Das Cover des Praxisberichts - Diskriminierungskritische Schulentwicklung an zwei Berliner Projektschulen.Der Praxisbericht geht der Frage „Wie kann Schule zu einem Ort werden, an dem Vielfalt gelebt und Diskriminierung aktiv abgebaut wird?“ nach und dokumentiert die Erfahrungen aus dem Projekt Diskriminierungskritische Schulentwicklung (DkS). Im Zentrum stehen zwei Berliner Projektschulen, die sich gemeinsam mit Prozessbegleiter*innen auf den Weg gemacht haben, ihre Schulstrukturen und -kulturen diskriminierungskritisch weiterzuentwickeln. Praxisnah wird gezeigt, wie durch partizipative Prozesse, kontinuierliche Selbstreflexion und strukturelle Veränderungen konkrete Schritte hin zu einer diskriminierungssensiblen Schule möglich werden. Neben methodischen Ansätzen, Erfolgen und Herausforderungen werden zahlreiche Impulse und Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Er richtet sich an alle, die sich für inklusive und transformative Bildungsarbeit interessieren und konkrete Anregungen für ihre eigene schulische Praxis suchen – von Schulleitungen und Lehrkräften über pädagogisches Fachpersonal bis hin zu Vertreter*innen der Bildungsverwaltungen.

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Diskriminierungskritisches Glossar

Dieses Glossar dient als digitale Ergänzung zum Material der Toolbox.

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Faltblatt -Zum Erkennen und Vermeiden von Diskriminierung in der Schule

Der erste Schritt zur diskriminierungskritischen Schulentwicklung ist: In der Schule über Diskriminierung sprechen. Nur wie anfangen? Hierzu haben wir eine erste Impulsliste erarbeitet. Sie ist aus unserer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie spreche ich mit Schüler*innen über Diskriminierung?“ entstanden. Eingebettet in das Faltblatt „Diskriminierung muss in der Schule besprochen werden! Aber wie anfangen?“, enthält sie größere und kleinere Reflexionsimpulse auf verschiedenen Ebenen. Mit dieser Impulsliste laden wir Sie dazu ein, für Chancengleichheit, Partizipation und Empowerment im Klassenzimmer einzustehen. Wir wünschen Ihnen einen spannenden Prozess!

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Faltblatt - Schüler*innen-Perspektiven: diskriminierungskritische Projekte an Schulen

Beim Fachaustausch Schüler*innen-Perspektiven: diskriminierungskritische Projekte an Schulen haben sich vier inspirierenden Schüler*innengruppen vorgestellt, die mit viel Mut, Durchhaltevermögen und Engagement eigene diskriminierungskritische Projekte an ihrer Schule aufgebaut haben. Mit sieben Vertreter*innen der Projekte haben wir beim Fachaustausch ihre Perspektiven auf diskriminierungskritische Arbeit an Schulen diskutiert. Dabei ist eine Wunschliste für eine diskriminierungskritische Schulkultur entstanden sowie Empfehlungen für alle, die auch an ihrer Schule aktiv werden wollen.

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