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Newsletter der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e. V. | April 2021
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Liebe Mitglieder der DeGeDe und Freund:innen der Demokratiepädagogik,
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nach einer leider etwas längeren Pause meldet sich unser Newsletter wieder zurück und erscheint gleichzeitig in einem neuen Layout und neuer Struktur! Wir haben uns über die Rückmeldungen zu den letzten Ausgaben des Newsletters gefreut und haben entsprechende Änderungen vorgenommen.
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Wir wünschen allen viel Vergnügen bei der Lektüre! Falls Sie selbst einen Beitrag zum Newsletter beisteuern wollen, schicken Sie Beiträge und Ideen an newsletter@degede.de und wir nehmen diese gerne auf!
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Das Thema des Monats soll zum Diskutieren und Nachdenken anregen.
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Kinderrechte ins Grundgesetz - aber nicht so!
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Die Koalitionsparteien haben sich geeinigt, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Das hört sich im ersten Augenblick toll an.
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Sören Torrau und Markus Gloe finden aber, dass der Teufel aber im Detail steckt. Diskutieren Sie mit!
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Neuigkeiten aus Bundesverband und
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Bericht der Mitgliederversammlung
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Am Samstag (07.11.2020) fand die zweite digitale Mitgliederversammlung (MV) der DeGeDe statt. Schwerpunktthemen waren die Verabschiedung von Vorstandsmitglieder*innen, die Entwicklungen in der Geschäftsstelle, Wahlen zum neuen Geschäftsführenden Vorstand und Vorstand sowie die Fortsetzung des Selbstverständnisprozesses
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Selbstverständnisprozess der DeGeDe 2020 abgeschlossen
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Der Vorstand der DeGeDe hatte sich im Sommer 2020 das Ziel gesetzt, das Selbstverständnis der DeGeDe angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedingungen demokratiepädagogischen Handelns und politischer Herausforderungen zu aktualisieren. Auf der Mitgliederversammlung wurde das neue Selbstverständnis verabschiedet.
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Demokratie im Klassenzimmer wagen
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eine Nachruf von Jutta Allmendinger
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aus: Tagesspiegel, Nr 24264 Sonntag den 28. Februar 2021
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In diesen bildungspolitisch ernüchternden Monaten der Pandemie vermissen wir einen Menschen ganz besonders: Wolfgang Edelstein. Er war Vorbild für viele. Er war Vordenker einer inklusiven und demokratischen Bildung. Und er war vor allem ein Gelehrter mit dem Mut, Wissenschaft und politisches Handeln intensiv miteinander zu verschränken.
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Einblicke aus dem Projekt Creative Democracy
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Das Team des Projekts Creative Democracy blickt auf eine erfolgreiche erste Projektphase mit motivierten Teilnehmer*innen und engagierten Mitwirkenden zurück. Trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie konnten die beteiligten Projektschulen und viele Interessierte in den vergangenen Monaten in zahlreichen Veranstaltungen digitales Design Thinking erproben, ‚Change-Tools‘ kennenlernen und an Betzavta-Workshops teilnehmen.
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Außerdem gibt es personelle Umstrukturierungen: So verabschieden wir uns schweren Herzens von Christian Welniak als Projektleiter, der zukünftig das Regionalbüro Nord der Deutschen Schulakademie und des Deutschen Schulpreises leiten wird und wünschen ihm alles Gute für seine neuen beruflichen Herausforderungen! Gleichzeitig freuen wir uns, Svenja Hackethal (bislang Mitarbeiterin im CD- Projekt) als neue Projektleitung sowie Tania Klopsch (bislang Praktikantin im CD-Projekt) als neue Mitarbeiterin im Projekt begrüßen zu dürfen.
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Das Demokratiefördergesetz muss kommen!
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Jüngsten Meldungen zufolge ist infrage gestellt, ob das lange angekündigte Demokratiefördergesetz in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet wird.
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Im Unterschied zu anderen Gesetzgebungsvorhaben ist die Erarbeitung eines Entwurfs seit Jahren verzögert worden. Schon 2017 lag ein Referentenentwurf vor.
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Der zuständige Kabinettsausschuss – eigens eingerichtet zur Maßnahmenplanung gegen Rechtsextremismus – hatte am 25. November 2020 in seinem verbindlichen Vorhabenkatalog unter Punkt 52 das Demokratiefördergesetz erneut genannt und die zügige Vorlage geeigneter Eckpunkte beschlossen: „Verbesserung der rechtlichen und haushalterischen Rahmenbedingungen für die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements für Demokratie, Vielfalt und gegen Extremismus. Dazu werden BMI und BMFSFJ zeitnah Eckpunkte für ein Gesetz zur Förderung der wehrhaften Demokratie erarbeiten und dann vorlegen.“
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Neuigkeiten aus dem Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft
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Das Bundesbündnis plant für das Jahr 2021 eine digitale „Woche der Demokratietage“, in welche die Landesbündnisse verstärkt eingebunden werden sollen. Die aus der „Woche der Demokratietage 2020“ gebildeten inhaltlich-fachlichen Arbeitsgruppen haben unterschiedlich stark „Fahrt aufgenommen“.
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Es gilt weiterhin der Aufruf zur finanziellen Unterstützung, der zum Ende 2020 ausgesandt wurde.
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Beiträge zur Unterstützung der Bündnisaktivitäten können auf das Konto der DeGeDe mit dem Vermerk „Bündnis“ getätigt werden und sind herzlich willkommen!
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Ausschreibung gestoppt! DemokratieErleben – Preis für demokratische Schulentwicklung
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Der Preis für demokratische Schulentwicklung wird verschoben!
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Anspruchsvolle Wettbewerbsbeiträge zu entwickeln, erfordert von den Schulen erhebliche Anstrengungen, Zeit und viel Zusammenarbeit.
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Während der Corona-Pandemie haben (mussten) sich die Schulen um Anderes gekümmert, sie mussten Bedingungen für Home-Schooling schaffen, Wechselunterricht organisieren oder einfach irgendwie den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern aufrecht erhalten. Eine mögliche Teilnahme am Wettbewerb und eine sorgfältige Vorbereitung gerieten dadurch in den Hintergrund.
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Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, die Ausschreibung zum Preis verschieben. Das heißt aber nicht aufgehoben!
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Bündnis Berlin-Brandenburg gegründet am 18. Februar 2021
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Das (Landes-)Bündnis Berlin-Brandenburg „Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ ist am 18.Februar 2021 in einem Digitalakt gegründet worden. Es steht unter dem Motto „Mitgestalten – Demokratie entfalten“ und vertritt alle Formen des praktischen Demokratielernens in Kita, Schule und Gesellschaft.
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Über 50 Teilnehmer*innen aus Demokratiebildung /Politischer Bildung begingen diesen Akt durch Grußworte, gemeinsamen Austausch zu möglichen Aktivitäten und Präsentationen von Mitgliedern zu Demokratiebildung, Engagementhandeln und globalem Lernen
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„Klassenrat trifft Vielfalt“ Fortbildungsreihe 2020/21
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Das Programm ist konzipiert für Pädagog*innenteams von weiterführenden Schulen und besteht aus sechs über das Schuljahr verteilten Fortbildungstagen, einem schulinternen Workshop und begleitenden Coachings. Demokratiebildung, die Einführung und Weiterentwicklung des Klassenrats stehen im Mittelpunkt.
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Einblicke in Modellbeispiele, konkrete Projekte und Diskurse aus der Praxis.
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Demokratiepädagogik in Krisenzeiten
Das digitale Bildungsmaterial „Demokratie im Krisenmodus?“ als Beispiel für eine politische Demokratiepädagogik
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Von Josef Blank und Sappho-Ariane Beck
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Das Bildungsmaterial „Demokratie im Krisenmodus?“ ist eine 90 bis 180 Minuten umfassende Unterrichtssequenz. Sie ist vollständig digital und kann im Präsenzunterricht, per Videokonferenz oder in hybriden Settings eingesetzt werden. Die Schüler*innen tauschen sich über die Corona-Krise aus und diskutieren ihre negativen wie positiven Auswirkungen auf die Menschen, die Gesellschaft und die Demokratie. Darauf aufbauend entwickeln sie Zukunftsperspektiven und erkunden Handlungsoptionen zur Mitgestaltung der Zukunft.
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Grundwertecurriculum „Hands across the campus“
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Zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 ist die dritte Auflage des „Hands across the campus“ Grundwertecurriculums in einer Online Version erschienen. Von der Zielsetzung, dem Aufbau und den Methoden bleibt das Hands Programm unverändert. Neue Materialien zu aktuellen gesellschaftlichen Problemen wurden ergänzt. DeGeDe-Mitglied Michael Rump-Räuber gibt einen Überblick.
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Aktuelle und wiederentdeckte Publikationen, externe Beiträge und andere Tipps zum Nachsehen, -hören und -lesen.
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#Küchentalk - ein Podcast für alle Bildungsinteressierte
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#Kuechentalk ist ein Podcast für Menschen mit Fragen, Visionen, Mut und Meinung – direkt aus den Küchen der Bildungsaktivist*innen Anne Lützelberger, Franziska Ziep und Kolja Brandtstedt zum Lauschen, Mitreden und Mitmachen!
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FES-Stellungnahme: Lehren aus der Pandemie - Gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen sichern
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Eine Expert_innenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung, bestehend u.a aus Bildungswissenschaftlern, kommunalen Vertretungen, Schulleiter:innen, Vertreter:innen von Schüler:innen und Eltern, hat eine lesenswerte Empfehlungen erarbeitet, wie Bildungsbenachteiligungen angesichts der Herausforderungen der Corona-Pandemie kurzfristig und perspektivisch vermieden werden können.
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Vielen Dank für das Interesse!
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