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Liebe Interessierte, liebe Mitglieder der DeGeDe,
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Seit dem letzten Newsletter ist einige Zeit vergangen und wir haben Neuigkeiten, auf die wir Sie gern aufmerksam machen möchten.
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In den letzten Monaten haben wir hier in der Geschäftsstelle und damit auch im Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Jugendalter an verschiedenen Projekten gearbeitet, so wird noch bis Ende des Jahres die Toolbox “Methoden für die diskriminierungskritische Schulentwicklung erscheinen”, derzeit erscheint regelmäßig die Gesprächsreihe “Bildung, Teilhabe und Demokratie in der Migrationsgesellschaft” auf die wir weiter unten noch weiter verweisen.
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Weiterhin möchten wir auf die Aktivitäten des Vorstands und des Ehrenamts der DeGeDe schauen. Nicht nur wird es ab der kommenden Woche eine neue Arbeitsgruppe bzw. das “Diskriminierungskritische Forum” geben, zudem alle Mitglieder DeGeDe eingeladen sind, sondern auch das Thema “Kinder- und Jugendschutz” wurde in der inhaltlich dazu arbeitenden AG aufgegriffen. Das Kinder- und Jugendschutzkonzept der DeGeDe stellt einen wichtigen Baustein unserer Arbeit für eine gerechte, inklusive und demokratische Gesellschaft dar, weshalb wir gern an dieser Stelle einen Rückblick auf die Veranstaltung “Kindeswohlgefährdung erkennen und handeln” geben.
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So verrückt es klingt, aber der nächste Newsletter wird schon das Jahresende einläuten. Bis dahin wünschen wir eine schöne Zeit!
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Und wenn Interesse besteht, möchten wir an dieser Stelle noch auf unsere Instagram-Seite verweisen, auf der wir fortlaufend Veranstaltungen bewerben und auf Aktivitäten hinweisen:
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Das Team der DeGeDe-Geschäftsstelle!
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____Aktuelles aus der DeGeDe____
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Gespräche zu Demokratie, Bildung und Teilhabe in der Migrationsgesellschaft, eine Interviewreihe der DeGeDe von Oktober bis Dezember
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Mitte Oktober startete die Interviewreihe “Gespräche zu Demokratie, Bildung und Teilhabe in der Migrationsgesellschaft”, die im Rahmen der Aktivitäten der DeGeDe im Kompetenznetzwerk “Demokratiebildung im Jugendalter” kuratiert wurde.
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In den Gesprächen werfen Expert*innen aus der Wissenschaft sowie aus langjähriger Praxis in Bildungszusammenhängen Thesen dazu auf, wie Demokratiepädagogik in einer Migrationsgesellschaft so umgesetzt werden kann, dass migrationsbedingte Ungleichheiten abgebaut und Ausgrenzungen vermieden werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Förderung von Selbstwirksamkeit, Verantwortungsübernahme und kritischer Reflexion. Die Beiträge der Interviewreihe erklären ein breites Spektrum an Herausforderungen und Lösungsansätzen, die für eine inklusive und diskriminierungskritische Demokratiebildung in der Migrationsgesellschaft erforderlich sind. Sie widmen sich verschiedenen Fragestellungen im Kontext demokratiepädagogischer Ansätze in einer von Migration geprägten Gesellschaft.
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Den Anfang machte Dr. Michael Bigos, es folgten Demokrat Ramadani und Diana Finkele.
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Wer mehr über die Interviews erfahren möchte, kann dies hier nachlesen.
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Die DeGeDe Hessen führt im Rahmen des Bündnisses "Demokratiebildung nachhaltig gestalten" am Montag, den 25.11. von 10 - 12 h eine Online-Veranstaltung mit Susanne Urban von RIAS Hessen durch.
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Der 7.10.2023 stellt für Jüd*innen weltweit eine tiefe Zäsur dar. Die massive Zunahme von Antisemitismus, die infolge des Massakers der Hamas, in dem sich der Vernichtungs-Antisemitismus Ausdruck verlieh, erfolgte, stellt eine große Herausforderung und Bedrohung für jüdisches Leben in Deutschland dar. Deren Wahrnehmung ist weiterhin nicht selbstverständlich. Meldewege in staatlichen Institutionen können ein Wahr- und Ernstnehmen erschweren. Wir wollen daher mit Susanne Urban, der Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS), einen Blick auf die Lage in Hessen werfen. Susanne Urban wird uns über die Entwicklung von Antisemitismus in Hessen nach dem 7. Oktober informieren und dabei auch verdeutlichen, wie RIAS arbeitet. Wir werden ganz konkret erfahren, wie antisemitische Vorfälle bei RIAS gemeldet werden können und was nach der Meldung passiert. Wir hoffen damit, die Bündnispartner*innen als Multiplikator*innen zu gewinnen, Menschen zu ermuntern, antisemitische Vorfälle in Hessen wahr- und ernstzunehmen. Abschließend wollen wir uns der Frage widmen, wie wir als Bündnis die Arbeit von RIAS Hessen noch stärker unterstützen können.
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Bei Teilnahmeinteresse bittet Helmolt Rademacher (helmolt.rademacher@degede.de) um eine Rückmeldung möglichst bis zum 20.11., damit er den entsprechenden Link verschicken kann.
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Einladung aller Mitglieder der DeGeDe zum diskriminierungskritischen Forum, 19. November 2024
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Liebe Mitglieder der DeGeDe,
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wir laden Euch ganz herzlich zum ersten Online-Treffen des "Diskriminierungskritischen Forums – macht-bewusst und intersektional" am 19. November 2024 von 18.30 bis 20 Uhr ein!
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Gemeinsam möchten wir einen Lernraum für Austausch und Vernetzung schaffen, um diskriminierungskritische, machtbewusste und intersektionale Perspektiven und Positionen in der DeGeDe zu stärken.
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Anmeldungen zum Auftakt-Treffen bitte per E-Mail an Walid (walid.malik@degede.de), Mitglied im Bundesvorstand, bis zum 15. November 2024. Alle Angemeldeten erhalten wenige Tage zuvor einen Zoom-Link.
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Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
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Doro Schütze und Walid Malik
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Rückblick der AG "Kinder- und Jugendschutz"
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Am 14.10.24 fand die Online-Veranstaltung: KINDESWOHLGEFÄHRDUNG ERKENNEN UND HANDELN statt. Dazu hatte die AG Kinder- und Jugendschutz (Dr. Juliana Gras / Aliyeh Yegane / Walid Malik / Petra Linzbach) alle Mitglieder eingeladen.
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Nach einer Einführung zum Stand des Kinder- und Jugendschutzes in der DeGeDe durch die AG folgte ein Vortrag von Evelyn Saal, Kinderschutzzentrum Berlin, zum Thema der Veranstaltung KINDESWOHLGEFÄHRDUNG ERKENNEN UND HANDELN. Sie berichtete aus ihrer langjährigen Beratungspraxis und stellte exemplarisch Fälle von Kindeswohlgefährdung dar. Die Teilnehmenden der Online-Veranstaltung schilderten ihrerseits Beispiele und baten Frau Saal dazu um ihre Fachmeinung. Es entwickelten sich lebhafte Gespräche und die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Thematik dieser Veranstaltung ein gelungener Auftakt sei mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Jedoch müsse an der Umsetzung der Kinder- und Jugendschutzkonvention im Verein und in den Regionalverbänden und bei Veranstaltungen weitergearbeitet werden. Die Entwicklung einer Kinder- und Jugendschutzkonvention und ihre Umsetzung ist ein fortlaufender Organisationsentwicklungsprozess. Zugleich ist es auch ein partizipativer Prozess, der auf die Motivation und Mitwirkung der Mitglieder setzt, damit die Entscheidungen und Vereinbarungen von allen mitgetragen und umgesetzt werden. Wir müssen gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die Inhalte der Kinder- und Jugendschutzkonvention in der DeGeDe gelebt werden.
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Die DeGeDe setzt sich konsequent für den Schutz von Kindern und Jugendlichen und der Wahrung ihrer Rechte ein. Sie fühlt sich den entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen verpflichtet. Sie setzt sich als Verein für eine demokratische und inklusive Gesellschaft und die Umsetzung der Kinderrechte ein. Es ist ihr originäres Anliegen, gewalt- und diskriminierungsfreie Partizipationsräume für Kinder und Jugendliche zu schaffen, in denen sie sich im geschützten Rahmen ausprobieren und einbringen können und jegliche Art von Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung ausgeschlossen ist. Es ist der Anspruch der DeGeDe, für diskriminierende Denk- und Handlungsweisen sensibel zu sein und deren Reproduktion vorzubeugen, um auf diese Weise zum Schutz von Kindern und Jugendlichen beizutragen. Erst wenn Kinder- und Jugendliche sich physisch und psychisch an einem sicheren Ort wissen und sich angenommen und wohlfühlen, können demokratische Bildungsprozesse fruchtbar gemacht und gelebte Partizipation erfahrbar werden.
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Das Kinder- und Jugendschutzkonzept der DeGeDe stellt daher einen wichtigen Baustein in unserer Arbeit für eine gerechte, inklusive und demokratische Gesellschaft dar. Es verpflichtet uns dazu, die Rechte der Kinder zu schützen und zu fördern. Mit einem ganzheitlichen Ansatz ist für uns daher Demokratiebildung/-pädagogik unmittelbar mit den Kinderrechten sowie dem Konzept einer diskriminierungskritischen Schulentwicklung verbunden.
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Für das erste Quartal 2025 ist eine Folgeveranstaltung u.a. mit einem juristischen Thema geplant.
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Auf der Website erscheint demnächst Kinder- und Jugendschutz als Extrarubrik. Dort werden die Kinder- und Jugendschutzkonvention sowie weitere Informationen und Links zu finden sein.
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Mitglieder, die mit uns an dem Thema Kinder- und Jugendschutz weiterarbeiten wollen, sind herzlich in unserer Arbeitsgruppe willkommen.
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____ Termine und Veranstaltungen ____
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Fachtagung Demokratie lernen FES am 18. November 2024, 10:00 - 16.00 Uhr in Berlin
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Demokratiebildung ist eine Kernaufgabe von Schule. Angesichts eines schwindenden Vertrauens in demokratische Prozesse und Institutionen und des zunehmend tiefer in die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen eindringenden Rechtspopulismus ist sie heute wichtiger denn je. Weil Demokratie mündige Demokrat_innen braucht, soll Schule junge Menschen zur selbstbestimmten Teilhabe und zur aktiven gesellschaftlichen Mitgestaltung motivieren und befähigen. Sie zielt damit auch auf die Sicherung unserer demokratischen Grundordnung und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
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Wie können Schulen diesem Ziel gerecht werden? Wie steht es um die Einstellungen junger Menschen zu Demokratie und Politik? Vor welchen Herausforderungen steht die Demokratiebildung an unseren Schulen angesichts aktueller gesellschaftlicher und politischer Stimmungslagen? Und wie kann sie heutzutage wirksam werden? Welche Konsequenzen ergeben sich für die pädagogische Ausgestaltung des demokratischen Bildungsauftrags von Lehrer_innen? Wie können Möglichkeiten zu Partizipation und (echter) Mitbestimmung in schulischen Kontexten gestaltet werden – und welche Rolle spielen sie dafür, junge Menschen gegen undemokratische und menschenfeindliche Einstellungen zu wappnen?
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Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen gemeinsam zu diskutieren. Melden Sie sich bis zum 11. November 2024 an.
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Abschlussveranstaltung unseres Projekts „Lust auf Engagement! Kinder beteiligen sich“ am 28.11.2024 nach Potsdam-Babelsberg ein.
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Das von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) geförderte Pilotprojekt verbindet die Bereiche ehrenamtliches Engagement und Kinderbeteiligung. Denn ehrenamtliches Engagement als eine Form der demokratischen Mitwirkung birgt vielfältige Möglichkeiten, Kinderbeteiligung umzusetzen. Ziel des Projekts ist es, starke Fördervereine aufzubauen, in denen die Interessen der Kinder eine herausragende Rolle spielen. Damit soll auch das Ehrenamt der Erwachsenen vielfältiger gestaltet und nachhaltig gestärkt werden.
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In festlicher Atmosphäre blicken wir auf unser Projekt: Es wird eine kleine Performance, eine Ergebnispräsentation und einen Ausblick sowie Raum für Austausch am Buffet geben. Ganz besonders freuen wir uns über die Teilnahme und das Grußwort von Katrin Krumrey, Kinder- und Jugendbeauftragte des Landes Brandenburg.
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Abschlussveranstaltung „Lust auf Engagement! Kinder beteiligen sich“
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Wo: Aula der Goethe-Grundschule Potsdam-Babelsberg, Stephensonstraße 1, 14482 Potsdam
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Die Aula befindet sich im Dachgeschoss der Grundschule und ist nicht barrierefrei erreichbar. Bitte teilen Sie besondere Bedarfe im Anmeldeformular mit.
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Bitte melden Sie sich bis spätestens 20. November verbindlich unter diesem Link an.
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___ Publikationen und Leseempfehlungen ___
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Im Rahmen des Forschungsverbunds in der Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“ (SchuMaS) ist eine erste wissenschaftliche Publikation erschienen. Sie gibt einen detaillierten Überblick über die bisherigen Arbeitsergebnisse und formuliert Empfehlungen für Schulen und Bildungsverwaltungen. Zur Veröffentlichung.
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Zur Initiative #NeustartBildungJetzt
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Im Jahr 2023 hat die zivilgesellschaftliche Initiative #NeustartBildungJetzt in einem Appell angesichts der großen Herausforderungen des Bildungssystems einen Nationalen Bildungsgipfel gefordert.
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Diesem Appell haben sich 130 Verbände und Organisationen der Zivilgesellschaft angeschlossen, darunter Bildungs-, Wohlfahrts-, Erziehungshilfe- und Elternverbände, Gewerkschaften und Fachkräfteverbände, Stiftungen und Bildungsinitiativen.
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Zur Idee des Bildungsgipfels der Initiative “Neustart Bildung Jetzt”, einen Bildungsdialog zu beginnen, diesen Link verwenden.
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Eine Hörempfehlung zur Demokratiebildung im frühen Kindesalter: Demokratiebildung muss früh beginnen.
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Wer sich in der Kindheit engagiert, tut dies mit großer Wahrscheinlichkeit auch im erwachsenen Alter. Das zeigen Studien. Dafür braucht es aber gut ausgebildete und ausreichend Fachkräfte, erklärt Sarah Matzke vom Deutschen Kinderhilfswerk.
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Das gesamte Interview zum Nachhören findet sich hier.
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