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Liebe Interessierte, liebe Mitglieder der DeGeDe,
Wir möchten mit diesem Newsletter gern auf ein Positionen, Termine, Veranstaltungshinweise und Veröffentlichungen aufmerksam machen.
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Wir haben in den letzten Wochen die technischen Möglichkeiten des Newsletters-Versands verbessert, da sehr viele Mails der DeGeDe in den Spam-Ordnern der Empfänger*innen landeten. Da der Newsletter nun regelmäßig alle vier bis sechs Wochen versandt wird, freuen wir uns – und das wiederholen wir gern nochmal – über Hinweise, die wir aufnehmen können.
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Herzliche Grüße und einen schönen Frühlingsanfang wünscht das Team der Geschäftsstelle der DeGeDe!
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____Aktuelle Positionen____
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Positionspapier der DeGeDe „Demokratie verteidigen – Antisemitismus bekämpfen“
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Auf der Mitgliederversammlung der DeGeDe am 11. November 2023 wurde die Initiative für ein Positionspapier gegen Antisemitismus beschlossen. Aus dieser Initiative ist das folgende Positionspapier entstanden, was vom Bundesvorstand und vom Geschäftsführenden Vorstand verabschiedet wurde.
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Demokratie verteidigen – Antisemitismus bekämpfen
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Die Mitgliederversammlung der DeGeDe beschließt die von der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken verabschiedete internationale Arbeitsdefinition von Antisemitismus als Grundlage der pädagogischen Tätigkeit der DeGeDe im Themenfeld Antisemitismus.
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Die internationale Arbeitsdefinition von Antisemitismus lautet:
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"Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen."
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Der Bundestag hat im Mai 2019 diese Definition beschlossen. (Bundestags-Drucksache 19/444)
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Die Bundesregierung hat außerdem folgende Erweiterung verabschiedet:
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"Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein."
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Seit dem terroristischen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sind wir in den Schulen mit einer Vielzahl antisemitischer Vorfälle konfrontiert.
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Um Antisemitismus früh erkennen und so besser bekämpfen zu können, ist es wichtig, bei unserer Arbeit in den Schulen dafür zu sensibilisieren, was als Meinungsäußerung toleriert werden kann und wo die Grenze zu Antisemitismus überschritten wird. Insbesondere die Abgrenzung von zulässiger Kritik am Handeln der israelischen Regierung und israelbezogenem Antisemitismus scheint im schulischen Alltag manchmal unklar zu sein.
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Dabei müssen wandelnde und neue Formen des Antisemitismus berücksichtigt werden, wofür die Arbeitsdefinition Antisemitismus der Internationalen Allianz für Holocaust-Gedenken (IHRA) eine Grundlage bietet. Sie schließt die ganze Bandbreite des Antisemitismus ein, die vom Leugnen des Holocaust über antijüdische Vorurteile bis zur Ablehnung des Existenzrechtes Israels reicht.
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Positionspapier der DVpB „Demokratie braucht Politische Bildung, keine Neutralität!“
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Angesichts der aktuellen gesellschaftspolitischen Situation, in der deutlich wird, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, fordert das Papier das Gebot der Neutralität gerade in Bildungszusammenhängen anders zu denken. Denn „Neutralität der Bürger*innen als Bildungsziel taugt für autoritäre und totalitäre Staaten, aber nicht für die Demokratie!“
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Da Schule eine Institution dieser Demokratie ist, finden Auseinandersetzungen natürlich auch hier statt und diesen muss im Sinne einer demokratischen Haltung begegnet werden.
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Die DeGeDe schließt sich dem Positionspapier der DVpB an. Es wird zudem unterstützt durch den Bundeselternrat und die Gewerkschaft für Erziehung und Bildung.
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_____ Termine & Veranstaltungen _____
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Vorbereitungstreffen Fachtag Partizipation in Berlin
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Termine zur Vorbereitung des Fachkräfte-Teils des Doppel-Fachtags (AG Schule-Jugend) weiterzuleiten mit der Bitte, dass ihr auf der Webseite der DeGeDe darauf aufmerksam macht.
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09.04., 30.04. und 21.05. jeweils von 18:00-19:30 Uhr.
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Für Menschen, die zum ersten Mal teilnehmen, beginnt das Meeting jeweils schon um 17:30, um Grundlagen zum Doppel-Fachtag und zur AG zu klären.
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Vorlesungsreihe „Work-in-Progress“ zu Pädagogischen Beziehungen
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Im Rahmen der offenen “Work-in-Progress”- Vorlesungsreihe der Reckahner Reflexionen geht es um die Qualität pädagogischer Beziehungen und Möglichkeiten und Grenzen, die es hierzu in der Forschung gibt. Wir möchten uns mit den oben genannten Fragen auseinandersetzen. Dahinter steht die Idee, dass in jeder Sitzung ein thematischer Impuls präsentiert wird. Im Anschluss folgt eine offene Diskussionsrunde.
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Am 8. April 2024 startet die digitale Vorlesungsreihe "Work in progress" zu pädagogischen Beziehungen, die Prof. Dr. Anne Piezunka von der Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik in Berlin gemeinsam mit Kolleg_innen der Uni Leipzig, dem Deutschen Jugendinstitut und der RPTU Landau organisiert.
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Betzavta-Seminare und zertifizierte Trainer*innen Ausbildung
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Mehr als eine Demokratie – Ein Seminar mit Uki Maroshek-Klarman vom Adam Institut aus Israel 28.4.-1.5.2024 in Bad Bevensen
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Wir haben die letzten 4 Plätze im Seminar auch für Menschen geöffnet, die noch keine Erfahrung mit dem Programm Betzavta haben und es gerne einmal kennenlernen möchten.
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Wer außerdem die Chance wahrnehmen möchte, die Entwicklerin des Betzavta-Programms persönlich kennenzulernen und ihre Perspektive auf die Lage im Land nach dem 7.Oktober, insbesondere auch auf die der Linken und der Friedensbewegung, kennenzulernen sowie mit ihr über die allseits konstatierten Erosionen der Demokratien mit wachsender Popularität rechtsextremer Parteien und autoritären Führungspersonals zu diskutieren und zu reflektieren, welche Konsequenzen diese Entwicklung für die Arbeit mit der Konflikt-Dilemma-Methode hat, melde sich gern noch rasch an.
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Ausbildung zum /zur zertifizierten EINE WELT DER VIELFALT Trainer*in
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Es gibt noch freie Plätze in der preislich sehr günstigen Ausbildung am GSI in Bad Bevensen. Die Ausbildung besteht aus drei Modulen. Das erste Modul findet Ende Juni statt. Alle weiteren Informationen sind hier zu finden:
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Einladung zum Digitalcafé der DKJS zum Thema „Superwahljahr 2024“
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Das Superwahljahr 2024: Mit Jugendlichen über Politik, Parteiprogramme und Demokratie reden
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25. April 2024 | 14.00-16.00 Uhr | ONLINE
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Die bevorstehenden Kommunal-, Landtags- und Europawahlen sind nicht nur ein Instrument der politischen Entscheidungsfindung, sondern auch ein guter Anlass, um mit Jugendlichen über die Bedeutung von Wahlen für die Demokratie ins Gespräch zu kommen. Erstmalig dürfen bei der Europawahl in Deutschland bereits 16jährige wählen – ein Schritt zu mehr Mitsprache und Mitbestimmung junger Menschen bei Themen, die sie in ihren Lebenswelten betreffen.
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Das ist besonders relevant vor dem Hintergrund, dass laut aktuellen Umfragen demokratieskeptische und rechtsextreme Einstellungen unter Jugendlichen zunehmen (vgl. Mitte-Studie 2022/23) und auch die Landtagswahlen in Hessen und Bayern 2023 zeigten, dass Erstwähler:innen seltener wählen.
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Freie Wahlen bilden das Herzstück der Demokratie und sind als Grundrecht fest im Grundgesetz verankert. Doch damit die Demokratie und demokratische Werte gestärkt werden, reicht eine Absenkung des Wahlalters nicht aus. Neben dem Wissen zu politischen Prozessen braucht es vor allem ein gutes Lernumfeld sowie eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Themen und verschiedenen Standpunkten, um vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und mündige Wahlentscheidungen treffen zu können.
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Das Digitalcafé mit N.N. vom Programm „Rettet die Wahlen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung gibt einen Überblick darüber, wie pädagogische Fachkräfte mit Jugendlichen attraktiv und lebensweltnah über Wahlen als einen entscheidenden Baustein der demokratischen Praxis sprechen können.
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Zu folgenden Fragen möchte das Digitalcafé in den Austausch kommen:
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Wie können pädagogische Fachkräfte die Bedeutung von Wahlen jugendgerecht und greifbar vermitteln? Welche Formate eignen sich?
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Wie lassen sich verschiedene Parteiprogramme besprechen und extreme Positionen einordnen?
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Welche Aufgaben haben Demokratiebildner:innen im Wahljahr 2024?
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Neben diesen Fragen und Impulsen aus der Praxis stehen besonders der persönliche Austausch und eigene Fragestellungen im Vordergrund.
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ab 13.45 Uhr Ankommen & Technik Check-In
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14.00 Uhr Begrüßung und Impuls N.N. (Programm „Rettet die Wahlen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung)
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14.45 Uhr Praxiseinblick und kollegialer Austausch
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16.00 Uhr Veranstaltungsende
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Digital über Zoom (Den Veranstaltungs-Link erhalten Sie am Tag vor der Veranstaltung per Mail.)
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_____Veröffentlichungen____
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Das Projekt Zusammenleben neu gestalten hat im Januar 2024 die Handreichung „Erinnerungskultur“ veröffentlicht
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Wer erinnert wie an was? Wer kann den Erinnerungsdiskurs bestimmen? Was wird wahrgenommen? Was wird verdrängt und unsichtbar gemacht? Und wie kann man dem konstruktiv-kritisch und vor allem betroffenensensibel begegnen?
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Fragen, denen wir in unserer neuen Handreichung folgen und einmal mehr feststellen, wie wichtig es ist, dass demokratische Gesellschaften sich als bewegliche, sich stets entwickelnde Gesellschaften begreifen. Reflektion und selbstkritische Analysen als „willentliche Selbstbeunruhigung“ (Volkhard Knigge) sind das ‚Lebenselixier‘ eines demokratischen Zusammenlebens, wenn es Teilhabe und Schutz aller garantieren möchte. – Hierfür braucht es Offenheit von Schlüsselakteur:innen und geschützte Lernräume.
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Die neue Handreichung gibt Anregungen, wie viel Chancen darin stecken, wenn man sich in einem beschämungsfreien Lernraum einer rassismus-, antiziganismus- und antisemitismuskritischen Auseinandersetzung mit Wissensbeständen des historischen Nationalsozialismus und ihrem Fortwirken in der Gegenwart widmen kann.
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Die Handreichung ist begleitend zur Beratungs- und Fortbildungsarbeit insbesondere mit Verwaltungen und Sicherheitsbehörden des Projekts entstanden. Sie richtet sich an alle Schlüsselakteur*innen in (Bildungs-)Institutionen und am Thema Interessierte – und kann hier heruntergeladen werden:
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Neuauflage des ABC der Demokratiepädagogik
Anfang 2024 ist die 4. Auflage des ABC der Demokratiepädagogik erschienen. Nicht nur wurde das Design ein wenig verändert, sondern alle Texte wurden überarbeitet und das ABC um einige zentrale Begriffe erweitert. Anlass der Überarbeitung war eine einheitliche gendergerechte Schreibweise, die sich nun durch das Heft zieht. Es sind neue Beiträge zu Diskriminierung und diskriminierungskritischer Schulentwicklung sowie u.a. Digitalität und Kinderrechte entstanden.
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Mittlerweile sind alle Versionen auf unserer Website veröffentlich und stehen zum Download bereit, damit Sie mit ihnen arbeiten können!
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