Liebe Interessierte, liebe Mitglieder der DeGeDe,

dies ist der erste Newsletter im Jahr 2026 und damit möchten wir – auch wenn es nun schon Ende Januar ist – ein großartiges neues Jahr voller Highlights der Demokratiebildung wünschen.

Wir haben in den letzten Monaten einige neue Abonnent*innen für diesen Newsletter gewonnen und darüber freuen wir uns sehr.

Deshalb möchten wir diesen Newsletter zu Beginn dazu nutzen, die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. sehr kurz vorzustellen.

Die DeGeDe bringt als Fachverband für Demokratiepädagogik Akteur*innen aus Wissenschaft, Schulforschung und Schulpraxis, Verlagswesen und Bildungspolitik mit Kindern und Jugendlichen sowie Studierenden zusammen.

Das Ziel der DeGeDe ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu zu befähigen, eine demokratische und inklusive Gesellschaft mitzugestalten. Wir unterstützen dabei, dass Kinder, Jugendliche und Pädagog*innen fachspezifische und fächerübergreifende Demokratiekompetenzen aufbauen sowie Selbstwirksamkeit als Bürger*innen in der Demokratie als Lebens-, Gesellschafts- und Herrschaftsform erfahren können. Mehr dazu findet ihr zum Nachlesen in der Satzung und im Selbstverständnis.
Dabei sind auch wir in unserer Arbeit und in unserem Ehrenamt mehr denn je herausgefordert uns zu positionieren und Demokratie nicht nur erlebbar zu machen, sondern Demokratie zu erhalten.

Wir freuen uns daher auch über neue Mitglieder, die die Arbeit des Vereins mit einem kleinen Betrag unterstützen im Sinne einer Fördermitgliedschaft für die Demokratie. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden sich hier.

Vielen Dank und viel Freude an unserem Newsletter, in dem wieder Hinweise auf Veranstaltungen, Publikationen und Austausch gebündelt zu finden sind.

Unter den Themen sind:
  • Die Bündniskonferenz 2026: „Wie politisch muss die Bildung sein?!“
  • Unser Vortrag im Rahmen der didacta
  • Der Online-Fachtag "Kinderrechte und Partizipation an der Grundschule"
  • Eine Vielzahl neuer Veröffentlichungen rund um das Thema Demokratie
Viele Spaß beim Lesen wünscht das Team der Geschäftsstelle der DeGeDe!
___didacta____

Diskriminierung, Schule & ich!

Wir sind am 12.03.2026 mit dem Workshop Diskriminierung, Schule & ich auf der didacta!

Diskriminierung zu erkennen und aktiv dagegen zu arbeiten, ist eine Herausforderung, die Lehrkräfte und pädagogisches Personal jeden Tag begleitet. Diskriminierung beeinflusst das Lernen, das Miteinander und die Schulatmosphäre auf vielschichtige Weise.

Das Reflexionsheft der DeGeDe ist ein praxisnahes Werkzeug für alle, die ihre eigene Rolle in Bezug auf Diskriminierung hinterfragen und gibt konkrete Hilfestellungen, um den Lern- und Lebensraum Schule für alle zu einem wertschätzenden und gerechteren Ort zu machen.

In diesem kompakten Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick in das diskriminierungskritische Reflexionsheft der DeGeDe anhand ausgewählter Impulse geht es darum Neugier auf das Material zu wecken und Lust zu machen, individuell weiterzuarbeiten.

Ihr findet den Vortrag von 12:30-13:30 Uhr in Halle 8 (Workshop-Fläche Schulische Bildung) und unter dem Titel Diskriminierungskritik und Schule – Ein Reflexionsheft für Lehrkräfte und pädagogisches Personal im Programm.
___Bündniskonferenz 2026____

„Wie politisch muss die Bildung sein?!“

26. März 2026
martas Gästehäuser Hauptbahnhof Berlin

Die BKON 2026 des Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft steht unter dem Titel „Wie politisch muss Bildung sein?!“ und nimmt die aktuelle Situation demokratischer Bildungsarbeit in den Blick. Zivilgesellschaftliche Akteur*innen, pädagogische Fachkräfte und Organisationen, die sich für demokratische Teilhabe einsetzen, sehen sich zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen gegenüber. Ihre Arbeit wird mancherorts in Frage gestellt, während gleichzeitig die Anforderungen an demokratische Bildung steigen.
Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, Netzwerke zu stärken, Wissen zu teilen und gemeinsam Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Das Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft bietet dafür eine zentrale Plattform. Die Bündniskonferenz 2026 bringt Partnerorganisationen zusammen, um Austausch, gegenseitige Unterstützung und strukturelle Zusammenarbeit zu fördern.

Die Bündniskonferenz findet am 26.03.2026 in Berlin statt. Für Bündnismitglieder beginnt sie bereits um 09:30 Uhr, weitere Interessierte können ab 12:30 Uhr dazustoßen.

Weitere Informationen, das Programm und das Anmeldeformular findet Ihr hier.
____ Online-Fachtag ____

Kinderrechte und Partizipation an der Grundschule

Kinder haben Rechte. Sie müssen respektiert und beteiligt, gefördert und vor Diskriminierung geschützt werden. Schulen stehen dabei ganz besonders in der Verantwortung. Dennoch gelingt die Umsetzung der Kinderrechte an Schulen leider nur unzureichend, obwohl sich Deutschland bereits 1992 durch die Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention dazu verpflichtet hat.

Schule ohne Rassismus lädt Sie und euch herzlich zum Online-Fachtag „Kinderrechte und Partizipation an der Grundschule“ ein: Dienstag, 24. Februar 2026, von 10 bis 13 Uhr
Der Fokus soll bei dieser Veranstaltung auf alle Schulformen gerichtet sein, an denen Kinder in der 1. bis 6. Klasse unterrichtet werden. Es sind aber nicht nur Pädagog*innen aus Grundschulen, sondern auch anderer Schulformen herzlich willkommen. Auf dem Online-Fachtag wird mit erfahrenen Referent*innen besprochen, wie Kinderrechte an Grundschulen vermittelt und gelebt werden können, um echte Partizipation und Schutz vor Diskriminierung umzusetzen.

Zur Anmeldung geht es hier.
____ Sommercamp____

Mit Gelassenheit und Klarheit ins neue Schuljahr – das Statussommercamp 2026

Vom 10.–14. August 2026 laden die erfahrenen Veto-Trainerinnen Tara Hawk und Nina Arens-Can Lehrkräfte und Pädagog*innen zum Statussommercamp nach Blossin am Wolziger See ein. Eine Workshop-Woche mit dem Veto-Prinzip© – bewusst in den Sommerferien, bewusst mit Zeit.

Im Statussommercamp wird nach dem Veto-Prinzip© nach Maike Plath gearbeitet. Ein praxisnaher Ansatz, der auf gleichwürdige Kommunikation, Selbstverantwortung und echte Kooperation setzt. Genau das, was im Schulalltag zwischen vollen Stundenplänen, Konflikten, äußeren Erwartungen und dem eigenen Anspruch oft zu kurz kommt.

Das Statussommercamp ist weniger Fortbildung als eine Einladung, innezuhalten. Raum für sich selbst zu nehmen, Klarheit zu gewinnen und dann gestärkt, gelassen und mit einem Rucksack voller wirksamer Tools in die Schule zu starten. Statt Druck, autoritärer Muster oder Resignation geht es um die klare Wahrnehmung von Grenzen, Bedürfnissen und Verantwortung – und darum, wie sich das souverän in den pädagogischen Alltag übertragen lässt. Das entlastet, stärkt sämtliche Beziehungen und verändert die Stimmung spürbar.
Viele Teilnehmende sagen nach wenigen Tagen: Ich fühle mich wieder handlungsfähig. Ich habe neue Impulse, wie ich Dinge anders angehen kann. Und ich erinnere mich daran, warum ich diesen Beruf liebe.

Wer im kommenden Schuljahr nicht einfach weitermachen möchte, sondern anders – klarer, entspannter und wirksamer – ist im Statussommercamp genau richtig. Vier Tage Auftanken, Ausprobieren, Austausch und Spaß, in der Natur und mit Gleichgesinnten.

Deine Neugier ist geweckt und du willst mehr wissen? Du hast Fragen?

Komm gerne zur nächsten online Info-Veranstaltung am 17. Februar um 17 Uhr. Hier kostenlos anmelden.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Statussommercamp gibt es hier.

____ Veranstaltungsreihe ____

»Auch Deutsche unter den Opfern«: Eine Reihe zum Thema Rechtsextremismus

Mit der Reihe »Auch Deutsche unter den Opfern« (O-Ton Polizeibericht) greift die Berliner Landeszentrale für politische Bildung das Thema Kontinuitäten des Rechtsextremismus und aktuelle gesellschaftliche Prozesse auf. Der Hass auf vermeintliche Minderheiten, die Angriffe auf demokratische Institutionen und das Verbreiten hetzerischer, menschenverachtender und teilweise verschwörungsgläubiger Inhalte stellt eine der größten Bedrohungen für unsere freiheitliche Gesellschaft und demokratische Ordnung dar. In acht Foren, einer Lesung und drei Filmabenden wird Raum geschaffen, unterschiedliche Phänomene des Rechtsextremismus bis hin zu rechtsterroristischen Aktivitäten in ihrer gesamtgesellschaftlichen Bedeutung mit Expertisen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Alle Veranstaltungen finden unter Beteiligung des Publikums statt. Die erste Veranstaltung der Reihe findet am 23. Februar 2026 statt.

Der Titel der Reihe nimmt Bezug auf deutsche Debatten über die Opfer rechtsextremer Morde und ihrer Herkunft. Dies verweist auch auf Fragen wie: Wer ist deutsch? Wer nicht? Wessen wird wie gedacht? Und letztlich: Was ist ein Menschenleben wert?

Alle Veranstaltungen und die Links zur Anmeldung finden Sie hier.

____ Veranstaltungen ____

Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, politische Bildung etc.

Hier erhaltet Ihr Informationen zu folgenden Veranstaltungen von verschiedenen Akteur*innen aus den Bereichen Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen in Bremen und Niedersachsen:
  • Methodenstammtisch Globales Lernen in Bremen, 29.01.2026
  • Sudan Forum Hannover, 31.01.2026
  • Über Grenzen – Internationale Filmreihe in Hannover, 25.2.-18.03.2026
  • Stories of Change – Neues Projekt und Workshops zum Storytelling als Format Globalen Lernens (25.02.2026 in Präsenz, 10.03.2026 online)
  • Learn2Change Online Talk, 26.02.2026
  • Die Wirtschaft der Zukunft. Bildungsreise für Weltverbesserer, Kreativköpfe – und alle, die es werden wollen! 15.03.-01.11.2026
  • SAVE THE DATE: über:morgen – Utopien für eine gerechte Zukunft. Save the Dates: Workshop zu Utopischem Denken und Zukunftsgestaltung mit Futures Probes 07.05.2026; Utopischer Diskurs 30.09.-02.10.2026
Alle weiteren Infos zu den Veranstaltungen findet Ihr hier.
____ Veröffentlichungen ____

Jahrbuch Demokratiepädagogik & Demokratiebildung 2026/2027
Widerstand lernen – Demokratie stärken

Anfang März erscheint das Jahrbuch Demokratiepädagogik & Demokratiebildung 2026/2027 „Widerstand lernen – Demokratie stärken“.

Wie viel Widerstand braucht die Demokratie und welche Formen des Widerstands stärken sie? Der aktuelle Band widmet sich der Frage, wie Demokratiepädagogik und Demokratiebildung auf gesellschaftliche Krisen, autoritäre Tendenzen und Ungleichheitsverhältnisse reagieren können.

Die Beiträge verbinden theoretische Reflexion mit praktischen Impulsen: Sie untersuchen, wie Utopie, Emotion und Diversität demokratisches Lernen inspirieren, wie biografische Zugänge und kreative Lernräume Handlungsfähigkeit fördern und wie Schulen Orte solidarischen, nachhaltigen und diskriminierungskritischen Handelns werden können.
Das Jahrbuch lädt dazu ein, Demokratiepädagogik und Demokratiebildung als widerständige Praxen zu begreifen – als Ermutigung, das Undemokratische zu erkennen, das Demokratische zu erweitern und Schule wie Gesellschaft als lernende Räume demokratischer Transformation zu gestalten. Wer in seinem Nahraum – sei es Schule oder Quartier – demokratiestärkend wirksam werden möchte, erhält mit dem Jahrbuch Demokratiepädagogik & Demokratiebildung vielfältige Anregungen.

Herausgegeben von Matthias Busch, Markus Gloe und Christiane Ruberg.

Das ganze Buch findet Ihr hier.

Rassismusforschung III – Rassismus in Strukturen und Praxisfeldern, Schwerpunkt Bildungseinrichtungen

Berlin, 17. November 2025 – Der dritte Band der ReiheRassismusforschungdes Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) ist erschienen. "Rassismusforschung III Rassismus in Strukturen und Praxisfeldern" wurde im transcript Verlag veröffentlicht und steht alsOpen-Access-Publikationsowie alsPrintversionzur Verfügung.

MitRassismusforschung IIIschließt der NaDiRa seine Sammelbandreihe ab. Der letzte Band verortet aktuelle Rassismusforschungzwischen Krise, Konjunktur und Kritikund beleuchtet dasSpannungsfeld von strukturellen Bedingungen und gesellschaftlicher Praxis. Die Beiträge fragen danach, wie diskriminierende Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsweisen entstehen, sich institutionell verfestigen und in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern reproduzieren.

Thematisch geht es unter anderem um Rassismus in Bildungseinrichtungen, in derSozialen Arbeitsowie derKinder- und Jugendhilfe, aber auch um Diskriminierung in Verwaltungsinstitutionen, imKulturbetriebund in derKinder- und Jugendliteratur. Weitere Beiträge nehmen Ungleichheiten im beruflichen Werdegang,globale ökonomische Verflechtungen,Umwelt- und Klimakrisen,künstliche Intelligenzsowierechtliche Schutzmechanismen und staatliche Maßnahmenin den Blick. Methodisch verfolgen sie dabei theoretische, empirische und/oder literaturbasierte Ansätze und zeigen, wie Diskriminierung und Rassismus auf unterschiedlichen Ebenen, von Alltagsinteraktionen bis hin zu globalen Strukturen, produziert werden und sich äußern. Ein Glossar rundet den Band ab.
Der Sammelband enthält Beiträge von Cihan Sinanoğlu, Rosa Burç, Karim Fereidooni, Dennis Barasi, Aysun Doğmuş, Esther van Lück, Chrystal L. Krichel, Zülfukar Çetin, Nivedita Prasad, Keila de Jesus, Seyran Bostancı, Christine Lang, Gale Raj, Johanna Siebert, Katharina Ottilie Buch, Gürsoy Doğtaş, Pary El-Qalqili, Veronika Schimmer und Cengiz Barskanmaz.

MitRassismusforschung IIII trägt der NaDiRa dazu bei, aktuelle Entwicklungen der Rassismusforschung systematisch zusammenzuführen und die Verbindung zwischen Wissenschaft, Politik und gesellschaftlicher Praxis weiter zu stärken.

Hier geht es zuraktuellen Open-Access-Publikation.
Das Sammelband Rassismusforschung I finden Sie hier.
Das Sammelband Rassimusforschung II finden Sie hier.

Debattieren als Methode der Demokratieerziehung
Grundlagen, Kompetenzen und Unterrichtsmodelle

„Debattieren als Methode der Demokratieerziehung“, das neue Buch zum Programm „Jugend debattiert“, zeigt, wie Debattieren im Unterricht sprachliche und soziale Fähigkeiten stärkt und Demokratie als Staats-, Gesellschafts- und Lebensform erfahrbar macht. Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die demokratische Bildung lebendig, wirksam und zeitgemäß gestalten möchten.

Hier geht es zum ganzen Buch.

Unsere Rechte, unsere Stimmen – Danas Zeitreise zu den Kinderrechten

Das Hörspiel: Unsere Rechte, unsere Stimmen – Danas Zeitreise zu den Kinderrechten ist online.

Kinder erklären Kinderrechte – in ihren eigenen Worten, aus ihrem Alltag, mit ihren Geschichten.

Dana reist im Traum ins Jahr 1919 und trifft Eglantyne Jebb, die Begründerin der modernen Kinderrechte. Gemeinsam hören sie, was Kinder heute bewegt: Freundschaft, Neuankommen, Mobbing, digitale Welten, Kunst, Teilhabe und Schutz.

Ein Hörspiel von Kindern für Kinder – als Ausgangspunkt für Gespräche, Reflexion und eigenes Erzählen.
Das Hörspiel richtet sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Familien, Schulen und die außerschulische Bildung.

Mehr Informationen und das Hörspiel findet Ihr hier.