Demokratiepädagogik in der Einwanderungsgesellschaft
Selbstverständnis des Arbeitskreises
Der Arbeitskreis versteht sich einerseits als ein Think Tank, der im Kontext der Demokratiepädagogik antirassitische, anti-diskriminierende und inklusive theoretische und methodische Positionen (weiter-)entwickelt und verbreitet. Vor diesem Hintergrund will der AK zudem als Qualitätsagentur fungieren, die Schulentwicklungsansätze und -vorhaben anhand der entwickelten Positionen reflektiert.
Der Arbeitskreis hat sich auf der Abschlussveranstaltung des BLK-Modellprogramms „Demokratie lernen & leben“ gegründet. Er trifft sich zwei bis dreimal im Jahr zu einem meist 1 ½ tägigen Workshop.
Er hat sechs aktive Mitglieder und einen Kreis von ca. 25 Interessierten, die punktuell mitarbeiten. Die Mitglieder des AK arbeiten in unterschiedlichsten Berufsfeldern, z.B.der Schule, in Institutionen der Lehrerfortbildung, Unterstützungsagenturen für Schulen, in wissenschaftlichen Einrichtungen, als freiberufliche Berater/innen im Bildungswesen.
Zielsetzung der Arbeit
Ziel unserer Arbeit ist es, demokratiepädagogische Methoden zu identifizieren, (weiter) zu entwickeln und zu verbreiten, die insbesondere in Schule sowohl Individuen und Gruppen als auch Strukturen und Systeme befähigen, die in der Einwanderungsgesellschaft stattfindenden Diskussions-, Entscheidungs- und Verteilungsprozesse demokratisch-partizipativ, vorurteils-bewusst und gerechter zu gestalten. Dazu gehört für uns insbesondere auch die kritische Aus-einandersetzung mit den in Politik und Gesellschaft vorherrschenden Konzepten von „Integra-tion“ und der Versuch, im Abgleich mit in anderen Ländern implementierten und diskutierten Konzepten, geeignete Kriterien für die o. g. demokratiepädagogischen Ansätze zu entwickeln.
Zukünftige Aktivitäten:
- Theoretische Auseinandersetzung mit Demokratietheorien, die die Einwanderungsgesellschaft thematisieren
- Weiterentwicklung der Präambel des AKs durch Auseinandersetzung mit antirassitischen, anti-diskriminierenden und inklusiven theoretischen Positionen
- Erstellung einer "Virtuellen Bibliothek"/ eines kommentierten Literaturverzeichnis bestehend aus diesen theoretischen Positionen
- Reflexion, Weiterentwicklung und Veröffentlichung von Methoden und Ansätzen der Demokratiepädagogik und der Migrationspädagogik (auch der eigenen Praxis) vor dem Hintergrund der theoretischen Positionen
- Vernetzung: gemeinsame Tagung mit dem INKA-Arbeitskreis im Sept. 2009 (Inklusive Schulentwicklung)
