Regionen

HPM-Preisträgerinnen 2017

Am 05.12.2017 fand die diesjährige Preisverleihung des Helga-Moericke-Preises statt. Leider war die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie kurzfristig verhindert, aber Frau Egidi-Fritz hat eine kinderfreundliche Ladatio gehalten.

Es wird diesmal erstmalig ein Preis für die Grundschule und ein Preis für die Oberschule vergeben. Insgesamt haben sich 14 Schulen beworben. Von der Jury wurde der Helga-Moericke-Preis für Grundschulen an die Leo-Lionni-Grundschule und der Preis für die Berliner Oberschulen an die Kopernikus-Oberschule vergeben.
Die TING-Schule erhält als Provatschulen eine Ehrung für ihre gute Arbeit.

Die Leo Leonie-Grundschule zeichnet ein vorbildliches nachhaltiges Gesamtkonzept des sozialen Lernens aus. Dabei spielen die Projekte: Bildungsbande, Schulbesuchshund "Summer", Konfrontativen Sozial-Kompetenz- Trainings, Programm YoBEKA; Selbstverteidigung verdienen eine besondere Aufmerksamkeit in einem Kiez mit besonderen Herausforderungen. Anerkennung, Selbstwirksamkeit werden durch den Klassenrat und Streitschlichtung bei allen Kindern nachhaltig eingeübt.

"Soziales Lernen an der Kopernikus-Oberschule muss man sich als ein weit verzweigtes Wurzelgeflecht vorstellen, welches das gesamte Schulleben durchdringt." Die Schule hat ein beeindruckendes nachhaltiges Konzept zum Sozialen Lernen entwickelt, indem eine Vielzahl von schulischen Projekten und Aktivitäten miteinander wirken, sodass ein offener, respektvollen Umgang der Schülerinnen und Schüler miteinander, sowie durch die eigenständige Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung entwickelt werden kann. Im Klassenrat wird der Fokus auf die Entwicklung einer demokratische Diskussionskultur gelegt.

Die TING-Schule verdient als Privatschule besondere Aufmerksamkeit für ihre Schulorganisation, die sich durch demokratische Grundstrukturen auszeichnet. Das "Schulgericht" könnte beispielhaft für alle Schulen werden, die sich nachhaltig gewaltpräventiv wirken wollen.