Demokratiepädagogik
Was ist Demokratiepädagogik?
Die DeGeDe hat zur Demokratiepädagogik eine funktionale und operative Bestimmung verfasst, die auf der Auseinandersetzung und den Erfahrungen im BLK-Programm: „Demokratie lernen und leben“ aufbaut. Daraus ist der Schluss zu ziehen, dass Demokratiepädagogik schulische und außerschulische Erfahrungs- und Handlungsfelder erfordert.
- Kenntnisse und Wissensbestände als Grundlage für Urteils- und Entscheidungsfähigkeit
- Kompetenzen für demokratisches und politisches Handeln
- Demokratische Werte, Orientierungen und Einstellungen
Bedeutungsgehalte von Demokratie
Demokratiepädagogik umfasst pädagogische, insbesondere schulische und unterrichtliche Bedingungen und Aktivitäten zur Förderung von Kompetenzen, die erforderlich sind,
- um an Demokratie als Lebensform teilzuhaben und diese in Gemeinschaft mit anderenMenschen aktiv zu gestalten:
– Teilhabe an Entscheidungen
– Demokratie in allen Lebensbereichen
– Demokratisches Bewusstein
- um sich für eine demokratische Gesellschaftsform zu engagieren und sie durch Partizipationund Mitwirkung in lokalen und globalen Kontexten mitzugestalten:
– Legitimation von Macht
– Mehrheitsprinzip
– Freiheit - um Demokratie als Regierungsform durch aufgeklärte Urteilsbildung und Entscheidungsfindungzu bewahren und weiterzuentwickeln:
– Gewaltenteilung
– Rechtsstaatlichkeit
– Parlamentarismus
