Demokratie lernen & leben

21.01.17 09:58 Alter: 247 days

Religiös begründete Ablehnung der Demokratie

Kategorie: Hamburg, Aktuell

 

Veranstaltung des LI Hamburg

Die Veranstaltungsreihe „Streitbare Demokratie“ setzt sich zeitdiagnostisch mit demokratiegefährdenden Tendenzen in Deutschland und Europa auseinander.

Die Verwirklichung eines demokratischen, an der Würde jedes einzelnen Menschen orientierten Zusammenlebens ist keine Selbstverständlichkeit. Sie erfordert gesellschaftspolitisches, zivilgesellschaftliches und pädagogisches Engagement. Ausmaß und Formen gegenwärtiger Menschenfeindlichkeit (Islamophobie, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit ...), die hohe Akzeptanz rechtspopulistischer Behauptungen, religiös legitimierte Gewalt und antidemokratische Einstellungen auch in der sog. Mitte der Gesellschaft stellen Herausforderungen für demokratische Gesellschaften und ein menschenwürdiges Zusammenleben dar. Ihr Ziel ist es, Erklärungsansätze für menschenrechtsfeindliche Einstellungen zu diskutieren - und streitbare demokratiepädagogische Prä- sowie Interventionsmöglicheiten zu entwickeln. Schaffen wir es die Gestaltungskraft der Demokratie so zu vermitteln, dass wir möglichst viele Menschen dazu motivieren können an dem gemeinsamen Projekt mit zu arbeiten? Gesellschaft und Rechtsstaat brauchen eine Bildung, die demokratiebezogene Kompetenzen fördert, belastbare Werthaltungen erzeugt und das Wissen über die Demokratie als Gesellschafts- und Herrschaftsform mit Erfahrungen von Anerkennung und Selbstwirksamkeit verbindet. In einer adäquaten und menschennahen Demokratiepädagogik zeigt sich deshalb die entscheidende Aufgabe von Schule und Jugendbildung. Eine Veranstaltungsreihe des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, des Arbeitsbereiches Didaktik der Sozialwissenschaften, Universität Hamburg, des Förderprogramms Demokratisch Handeln und der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V (sich anmelden)