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Demokratietage als Großveranstaltung

Die Demokratietage sind jährlich wiederkehrende Großveranstaltungen in einigen Bundesländern, die dazu dienen, aktuelle Entwicklungen und praktische Beispiele von Demokratie (in Schule) zu diskutieren, bekannt zu machen und so zu verbreiten. Die Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Vertreter außerschulischer Einrichtungen, die sich demokratiepädagogisch engagieren.

Die Idee der Demokratietage wurde im Rahmen des BLK-Programms „Demokratie lernen und leben“ entwickelt, das von 2002 – 2007 in 13 Bundesländern stattfand. Als erstes

 

Die Demokratietage sind jährlich wiederkehrende Großveranstaltungen in einigen Bundesländern, die dazu dienen, aktuelle Entwicklungen und praktische Beispiele von Demokratie (in Schule) zu diskutieren, bekannt zu machen und so zu verbreiten. Die Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Vertreter außerschulischer Einrichtungen, die sich demokratiepädagogisch engagieren.

Die Idee der Demokratietage wurde im Rahmen des BLK-Programms „Demokratie lernen und leben“ entwickelt, das von 2002 – 2007 in 13 Bundesländern stattfand. Als erstes Bundesland veranstaltete im Jahr 2006 Rheinland-Pfalz einen Demokratietag in einer Schule. Zwei Jahre später zog Hessen nach und führte den ersten Demokratietag im Haus am Maiberg einer Bildungsstätte in Südhessen durch. Seither werden in beiden Bundesländern jährlich Demokratietage durchgeführt.

In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Sachsen wurde die Idee der Demokratietage auch aufgegriffen.

Die DeGeDe ist die Organisation, die in allen Bundesländern die Demokratietage mitträgt. Im Rahmen des Preises für demokratische Schulentwicklung wird seit 2015 auch ein bundesweiter Demokratietag durchgeführt.

In anderen Bundesländern gibt es ähnliche sich jährlich wiederholende Veranstaltungen wie in Bremen die „Nacht der Jugend“. 

Im Kern umfassen die Demokratietage Barcamps, Vorträge, Workshops und einen Markt der Möglichkeiten, bei dem sich schulische und außerschulische Kooperationspartner präsentieren. Die Workshops behandeln u.a. Themen wie Klassenrat, Kinder- und Jugendparlamente, (neue) Medien und Demokratie oder Kinderrechte. An den Demokratietagen sind hochrangige Landespolitiker*innen – Abgeordnete, Kultusminister*innen oder sogar Ministerpräsident*innen – beteiligt, wodurch die Demokratietage politische Bedeutung gewinnen. Die Demokratietage werden von breiten Bündnissen getragen und organisiert; in Rheinland-Pfalz gehören dem Bündnis über 20 zivilgesellschaftliche Institutionen, die Staatskanzlei und drei Ministerien an, in Hessen tragen sieben Institutionen (darunter GuD – Gewaltprävention und Demokratielernen (Projekt des Hessischen Kultusministerium) die Veranstaltung. Die breite Verankerung unter den Akteuren der Demokratiepädagogik trägt dazu bei, die Demokratietage zum Kristallisationspunkt der Zusammenarbeit in diesen Netzwerken zu machen und verstärkt ihre öffentliche Wirkung.

Bundesland veranstaltete im Jahr 2006 Rheinland-Pfalz einen Demokratietag in einer Schule. Zwei Jahre später zog Hessen nach und führte den ersten Demokratietag im Haus am Maiberg einer Bildungsstätte in Südhessen durch. Seither werden in beiden Bundesländern jährlich Demokratietage durchgeführt.

 

In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Sachsen wurde die Idee der Demokratietage auch aufgegriffen.

Die DeGeDe ist die Organisation, die in allen Bundesländern die Demokratietage mitträgt. Im Rahmen des Preises für demokratische Schulentwicklung wird seit 2015 auch ein bundesweiter Demokratietag durchgeführt.

In anderen Bundesländern gibt es ähnliche sich jährlich wiederholende Veranstaltungen wie in Bremen die „Nacht der Jugend“. 

 

Im Kern umfassen die Demokratietage Barcamps, Vorträge, Workshops und einen Markt der Möglichkeiten, bei dem sich schulische und außerschulische Kooperationspartner präsentieren. Die Workshops behandeln u.a. Themen wie Klassenrat, Kinder- und Jugendparlamente, (neue) Medien und Demokratie oder Kinderrechte. An den Demokratietagen sind hochrangige Landespolitiker*innen – Abgeordnete, Kultusminister*innen oder sogar Ministerpräsident*innen – beteiligt, wodurch die Demokratietage politische Bedeutung gewinnen. Die Demokratietage werden von breiten Bündnissen getragen und organisiert; in Rheinland-Pfalz gehören dem Bündnis über 20 zivilgesellschaftliche Institutionen, die Staatskanzlei und drei Ministerien an, in Hessen tragen sieben Institutionen (darunter GuD – Gewaltprävention und Demokratielernen (Projekt des Hessischen Kultusministerium) die Veranstaltung. Die breite Verankerung unter den Akteuren der Demokratiepädagogik trägt dazu bei, die Demokratietage zum Kristallisationspunkt der Zusammenarbeit in diesen Netzwerken zu machen und verstärkt ihre öffentliche Wirkung.